Spende an Hochschule Karlsruhe: Prof. Dr. Frank Artinger (re.) und Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel (zweiter von re.) – Thomas & Astrid Herrmann (li.)
28.11.2016

Für ein laufendes ZIM-Projekt spendete Herrmann Ultraschall Komponenten im Wert von € 20.000 an die Hochschule Karlsruhe:

der Ultraschallkonverter und der Ultraschallgenerator werden in der Abteilung Fertigungstechnik und Produktion des Institutes of Materials and Processes an der Hochschule Karlsruhe eingesetzt, einem der beiden zentralen Forschungsinstitute der Hochschule. In verschiedenen Entwicklungs- und Forschungsvorhaben werden diese Komponenten dort im Verfahren des sog. Ultraschallschwingläppens zur Bearbeitung von faserverstärkten Kunststoffen (FVK) eingesetzt. Das Ultraschallschwingläppen gehört zu innovativen Bearbeitungs- und Fertigungsverfahren von sprödharten Werkstoffen, wie z. B. Keramik, Glas und FVK.

Mit den neuen Komponenten von Herrmann Ultraschall lassen sich größere Leistungen umsetzen und die Bearbeitungsgeschwindigkeiten erhöhen – die volldigitale Generatortechnik ermöglicht tiefere Einblicke in den Fertigungsprozess während der Bearbeitung in Echtzeit, sodass sich Werkzeuge und deren Schwingverhalten optimieren und die Bearbeitungsqualität weiter verbessern lassen.

Beim Ultraschallschwingläppen wandelt der Ultraschallkonverter die elektrische Wechselspannung des Generators in mechanische Schwingungen um. Mit diesen wird ein Formzeug in Schwingung versetzt, das der Negativform der zu erzeugenden Kontur entspricht. Auf diese Weise kann mithilfe harter Schleifkörner die gewünschte Kontur in das spröde Werkstückmaterial quasi gehämmert werden. Zunächst entstehen dabei feinste Mikrorisse, die dann zu Makrorissen und letztendlich zum Herauslösen von Bruchstücken aus der Werkstückoberfläche führen. So können selbst komplexe Geometrien mit scharfkantigen Innenecken aus sprödharten Werkstoffen gefertigt werden.

Thomas Herrmann zeigte sich besonders erfreut über die Möglichkeit, mit dieser Spende Forschungsprojekte und die Hochschulausbildung der Hochschule Karlsruhe unterstützen zu können, denn dort hatte er vor 27 Jahren sein Diplom als Maschinenbauingenieur erworben.

Projekt-Kontakt:
Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft Institute of Materials and Processes (IMP)
Abteilung Fertigungstechnik und Produktion
Moltkestraße 30
76133 Karlsruhe
Gabriel Wald, M.Sc.
Tel.: 0721 / 925-2073, E-Mail: gabriel.wald@hs-karlsruhe.de

ZIM Projekt Ultraschall-Schwingläppmaschine

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Bearbeitung spröder Werkstoffe durch Ultraschallschwingläppen

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Pressemitteilung Ultraschall-Komponenten Spende an Hochschule Karlsruhe

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